Knapp zwei Jahren nach ihrem letzten Kinoabenteuer ...
... dürfen wir uns jetzt noch einmal auf Pettersson und seinen quirligen Kater Findus auf der großen Leinwand freuen. Der betagte Hausherr wird dabei auch diesmal wieder erfrischend und mit viel Hingabe von Stefan Kurt verkörpert. Aber auch mit Marianne Sägebrächt als Bedda Andersson gibt es ein Wiedersehen.
Ein Generationenkonflikt bahnt sich an …?
Nanu was ist das? Findus sägt ein Loch in sein Bett? Naja ist ja auch kein Wunder, denn quirlige Kater ist gewachsen und deshalb ist ihm das zu klein geworden. Aber auch Pettersson bekommt den Altersunterschied langsam zu spüren. Auch wenn er das Bedda zunächst nicht glauben möchte.
Denn Findus hält ihn immer mehr auf Trab - will Zelten und Angeln gehen und ständig neue Abenteuer erleben! Und das wird ihm langsam zu viel. Deshalb beschliesst er ihm seinen eigenen Schlafplatz im Hof zu bauen. Findus findet das jedenfalls zunächst toll. Aber kann er sich tatsächlich damit abfinden, von Pettersson getrennt zu leben?
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Bunt, lustig und mit viel Liebe zum Detail …
Der vielfach preisgekrönte Regisseur Ali Samadi Ahadi hat auch beim neuen Abenteuer die Regie übernommen. Und führt die Geschichte visuell und in der Erzählform so fort, wie er es bereits bei „Pettersson & Findus – Kleiner Quälgeist – große Freundschaft“, sowie „Pettersson & Findus – Das schönste Weihnachten überhaupt“ schon meisterlich getan hat.
Zwar wurde der komplette Film wieder erneut im Studio gedreht, aber das tut dem Unterhaltungswert keinen Abbruch. Alles wurde sehr kindgerecht umgesetzt, in schönen Kulissen mit viel Liebe zum Detail und ohne große Aufreger. Besonders bei der Animation von Findus hat man sich wieder viel Mühe gegeben, diese Figur detailreich zum Leben zu erwecken.
Der schwedische Zeichner und Autor Sven Nordqvist, der die gleichnamigen Kinderbücher verfasst und die Figur dafür illustriert hat, dürfte also auch mit dieser filmischen Umsetzungen mehr als zufrieden sein.
Witz komm raus – du bist umzingelt!
Und zum Lachen gibt es natürlich auch wieder einiges. Denn nicht nur die beiden Hauptfiguren, sondern auch die Nebenfiguren auf dem Hof, wie zb. die Hühner lockern die Geschichte mit witzigen (Gesprächs-)Einlagen erfrischend auf.
So wie die Mäuse, welche nicht nur ein wahrer Hingugger sind, sondern sogar insgeheim das Highlight des Films darstellen. Ein eigenes Leinwandabenteuer mit den niedlichen Untermietern wäre deshalb eine feine Sache.
Alte Bekannte – Frisch wie immer …
Stefan Kurt darf wie schon beim zweiten Kinofilm in die Rolle von Pettersson schlüpfen. Mit viel Hingabe und Freude spielt er erneut das Pardon zu Findus. Die Kinder werden an seiner Darstellung garantiert ihre Freude haben. Auch wenn ihm eine weitere reale Figur sicherlich wieder mal die Show stehlen wird: Bedda Andersson. Denn Marianne Sägebrecht verkörpert diese gewohnt mit viel Herzenswärme. Eine Oma, wie man sie sich nur wünschen kann. Leider hat die Volksschauspielerin diesmal nur wenig Auftritte im Film.
Ebenso wie Gustavsson, der von Kabarretist und Schauspieler Max Herbrechter verkörpert wird. Eine Figur, die zwar nicht ganz helle ist, aber deswegen nicht wie oft in ähnlichen Filmen vorgeführt wird. Trotzdem sind bei dem tollpatschigen Zeitgenossen die Lacher natürlich vorprogrammiert.
Fazit
Wer die ersten beiden Kinoabenteuer gemocht hat, wird auch diese Fortsetzung lieben. Denn Regisseur Ali Samadi Ahadi hat einen Kinderfilm inszeniert, so wie er sein soll. Bunt, schön, niedlich, ohne Aufreger und sogar ohne Überlänge.
Da freuen wir uns schon jetzt auf noch viele weitere Abenteuer mit Pettersson und seinem gewitzten Kater Findus.
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