Das Kanu des Manitu - Kinostart: 14.08.2025

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Michael Herbig, Rick Kavanian und Christian Tramitz, kurz das Erfolgstrio ...
 
... der 2000er Jahre, haben eine Fortsetzung ihres erfolgreichsten Filmes produziert. Eine Gradwanderung. Denn damit könnten sie gleich doppelt in ein Fettnäpfchen treten.
 
Eine neue Herausforderung
 
Abahachi, der Häuptling der Apachen (Michael Bully Herbig), und sein weißer Blutsbruder Ranger (Christian Tramitz) kämpfen unermüdlich für Frieden und Gerechtigkeit – doch eine neue, aufstrebende Bande macht ihnen das Leben besonders schwer! Sie locken Abahachi und Ranger in eine Falle, um an das sagenumwobene „Kanu des Manitu“ zu gelangen.
 
Erst in letzter Sekunde können sie von ihrem treuen Weggefährten, dem liebenswerten Griechen Dimitri (Rick Kavanian), und seiner neuen Fachkraft Mary (Jasmin Schwiers) gerettet werden.
 
Liebevolle Hommage
 
Für all jene, die beim ersten Teil ihre Jugend genossen haben, stellt sich jedenfalls schon beim Vorspann ein wohlig vertrautes Gefühl ein. Bilder von felsiger, mit roter Erde bedeckter amerikanischer Landschaft wecken Erinnerungen an die „alten“ Zeiten der Filme aus der Epoche der späten achtziger Jahre. Und an INDIANA JONES UND DER LETZTE KREUZZUG, welcher an derselben Location beginnt. Sowie im Film übrigens noch sehr oft zitiert wird. Ebenso wie zahlreiche Filmklassiker und Genres, die wohl nur ein älteres Publikum einzuordnen wissen.
 
Die Gags im Film zielen ebenfalls hauptsächlich auf das Zielpublikum des ersten Teils ab. Betrachtet man DER SCHUH DES MANITU und DAS KANU DES MANITU hintereinander, könnte man meinen, sie seien direkt hintereinander entstanden.
 
 
Vom Weihnachtsfilm zum Western
 
In Wirklichkeit mussten hingegen nahezu 25 Jahre ins Land ziehen, bis dieses Projekt das Licht der Welt erblicken konnte. Und das obwohl eigentlich ein Weihnachtsfilm geplant war. Was dank der Wehmut von Christian Tramitz schließlich zu diesem Werk geführt hat.
 
Welches dieses Mal aufgrund seiner Thematik durchaus anecken könnte. Vor allem im Sinne der kulturellen Aneignung. Etwas, dem Bully allerdings geschickt im Verlauf des Films den Wind aus den Segeln nimmt und ad absurdum führt.
 
Gedreht wurde der Film übrigens aus Kostengründen nicht in den USA, sondern Jugoslawien, sowie Mexiko. An Originalschauplätzen von INDIANA JONES und SPIEL MIR DAS LIED VOM TOD. Sowie in den Bavaria Studios, München.
 
Alte und neue Gesichter
 
Mit einer erneut hochkarätigen Besetzung. Zu der neben dem Hauptcast unter anderem Jessica Schwarz, Friedrich Mücke, Daniel Zillmann, Tobias van Dieken, sowie Comedian Tutti Tran angehören. Mücke ist dabei als einäugiger Sheriff kaum wieder zu erkennen. Und gibt dank seiner hervorragenden Darstellung des Gesetzeshüters dem Film seine rauhen Note.
 
Unterstützt von einem sächselnden Hilfssheriff, der ebenfalls von Rick Kavanian verkörpert wird. Ebenso wie Jessica Schwarz als Oberhaupt einer Räuberbande, die man nicht allzu ernst nehmen kann. Und zu deren Gefolge Daniel Zillmann, Tutti Tran, sowie Tobias van Dieken angehören.
 
Aber es gibt ebenfalls einen Wermutstropfen. Denn Sky du Mont ist zwar auch dieses Mal wieder dabei. Hängt allerdings ab sofort die Schauspielerei an den Nagel.
 
Freuen darf man sich aber vor allem auf Winnetouch. Welcher diesmal eine Yoga-Ranch betreibt und noch genau so witzig ist wie vor 25 Jahren. Sowie ebenfalls auf einige Gesangeseinlagen mit Ohrwurm-Garantie. Komponiert selbstveständlich erneut von keinem geringeren als Stefan Raab!
 
 
Fazit
 
Ob der Film auch die jetzige Generation in gleichem Ausmaß erreichen kann, wie sein Vorgänger, wage ich zu bezweifeln. All jene, die mit Teil Eins aufgewachsen sind, werden hingegen auch mit der Fortsetzung eine Menge Spaß haben.
 
 
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Weitere Informationen

  • Autor:in: Max Wrede
  • Regie: Michael Herbig
  • Drehbuch: Michael Herbig, Rick Kavanian, Christian Tramitz
  • Besetzung: Michael Herbig, Rick Kavanian, Christian Tramitz